Natur in ihrer schönsten Form.
Massivholz ist kein gleichmäßiges Material, und genau das macht es aus. Jedes Brett hat eine eigene Zeichnung, eine eigene Farbe, eine eigene Geschichte im Wuchs. Zwei Tische aus derselben Holzart sehen nie identisch aus.
Unsere Hölzer
Eiche
Hell bis mittelbraun, mit deutlich sichtbarer Maserung und kräftiger Struktur. Sehr hart und widerstandsfähig – das klassische Holz für Esstische, die täglich benutzt werden. Dunkelt mit den Jahren leicht nach und bekommt eine wärmere Tönung.
Nussbaum
Dunkler und lebendiger gezeichnet, mit fließenden Farbübergängen von warmbraun bis fast schwarz. Wirkt ruhiger und edler als Eiche. Hellt unter Lichteinfluss über die Jahre etwas auf.
Zirbe
Unser Holz für Betten. Zirbe wächst langsam in Höhenlagen der Alpen, ist auffallend leicht und hat eine lebendige Astzeichnung, die man entweder liebt oder nicht. Ihr charakteristischer, harziger Duft hält sich über Jahre – im Alpenraum wird sie traditionell für Schlafzimmer verwendet. Zirbe ist weicher als Eiche, Gebrauchsspuren zeichnen sich also eher ab. Wer eine makellose Oberfläche möchte, ist mit Eiche besser beraten.
Weitere Hölzer wie Esche, Buche oder Kirsche fertigen wir auf Anfrage. Schreiben Sie uns, wenn Sie eine bestimmte Holzart wünschen.
Was normal ist – und kein Mangel
- Farbunterschiede zwischen einzelnen Brettern eines Möbels.
- Äste und Wuchsmerkmale, je nach Sortierung mehr oder weniger sichtbar. Bei Zirbe gehören sie ausdrücklich zum Bild.
- Arbeiten des Holzes. Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie ab. Dabei verändern sich die Maße minimal. Feine Fugen, die im Winter auftreten und im Sommer wieder verschwinden, sind normal.
- Nachdunkeln oder Aufhellen durch Licht über die Jahre.
Das richtige Raumklima
Massivholz fühlt sich wohl, wo Menschen sich wohlfühlen: bei etwa 18–22 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45–60 %. Besonders im Winter, wenn geheizt wird, hilft ein Luftbefeuchter.
Vermeiden Sie dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung auf eine Teilfläche – sonst entstehen sichtbare Helligkeitsunterschiede. Und stellen Sie Möbel nicht direkt an die Heizung.
Alltagspflege
Regelmäßig: Mit einem weichen, leicht feuchten Tuch abwischen, in Richtung der Maserung. Anschließend trocken nachwischen.
Bei Flüssigkeiten: Sofort aufnehmen. Rotwein, Kaffee, Öl und Zitrone hinterlassen auf geölten Oberflächen sonst Flecken.
Nicht verwenden: Scheuermittel, Mikrofasertücher mit rauer Struktur, Allzweckreiniger, Dampfreiniger, sehr nasse Lappen.
Heißes und Nasses: Untersetzer verwenden. Heiße Töpfe und feuchte Blumenvasen hinterlassen Ränder.
Zirbe im Schlafzimmer: Bitte nicht übertrieben pflegen. Der Duft sitzt im Harz des Holzes – wer zu oft ölt oder feucht wischt, dämpft ihn. Abstauben genügt. Lässt der Geruch nach Jahren nach, bringt ein leichtes Anschleifen ihn zurück.
Geölte Oberflächen nachpflegen
Geöltes Holz ist offenporig – das fühlt sich gut an und lässt sich ausbessern, braucht dafür aber gelegentliche Pflege.
- Fläche reinigen und vollständig trocknen lassen.
- Pflegeöl dünn mit einem fusselfreien Tuch in Maserrichtung auftragen.
- Einziehen lassen (Herstellerangabe beachten).
- Überschüssiges Öl gründlich abnehmen, sonst bleibt die Fläche klebrig.
- Aushärten lassen, bevor die Fläche wieder voll genutzt wird.
Hinweis: Ölgetränkte Tücher können sich selbst entzünden. Breiten Sie sie zum Trocknen aus oder bewahren Sie sie in einem geschlossenen Metallbehälter auf.
NOCH FESTZULEGEN: Empfohlenes Pflegeöl und Pflegeintervall, abgestimmt mit der Fertigung.
Kleine Schäden ausbessern
Ein Vorteil von Massivholz: Kratzer sind reparabel. Leichte Gebrauchsspuren auf geölten Flächen lassen sich vorsichtig anschleifen und neu ölen. Bei tieferen Schäden melden Sie sich gern bei uns – wir schauen, was möglich ist.